Nachdem wir auf dem Skagerrak zurück zum OsloFjord gesegelt waren, überquerten wir am nächsten Tag den Fjord. Diesmal bei weitaus geringerer Welle. Danach kamen wir in die Westschären Norwegens, die sich durch immer noch recht große Inseln auszeichnen. Dort fanden wir in einer langgestreckten Ankerbucht ein schönes Plätzchen für die Nacht. Am nächsten Tag entspannten wir in der Sonne. Endlich Sonne. Aber so richtig. Darüber vergaßen wir auch gleich mal die Sonnencreme - Aua! Aber so kamen wir mit unseren Büchern ordentlich voran. Aktuell habe ich acht Bücher gelesen. Zudem wurden ein paar notwendige Reparaturen durchgeführt! Abends lichteten wir dann doch noch den Anker um hinüber nach Schweden zu segeln. Dort fanden wir eine Stelle, wo wir ganz allein ankerten. Nicht ganz allein - viele Tiere um uns herum waren aktiv. Fische schnappten nach Luft oder Essbaren und viele unterschiedliche Möwen schnappten nach den Fischen. Ordentlich was los!
Am nächsten Tag motorten wir dann nach Strömstad. Unser Essensvorrat war nahezu aufgebraucht. Nachdem wir schwer bepackt wieder an Bord waren legten wir ab. Die Stadt ist die nördlichste Stadt Schwedens an der Ostsee und wird von Norwegern gerade zu überrannt. Vor Kiosken steht der Alkohol Palettenweise - für uns immer noch teuer :) In der Ankerbucht grillten wir am Land. Das erste Mal! Endlich konnte unser kleiner Optimist vom Vorschiff auch mal wieder ins Wasser. Für das Skagerrak hatten wir ihn lieber vorne auf dem Vorschiff gelassen. Aber nun paddelten wir hübsch an Land! Doch der Platz sagte uns aus mehreren Gründen nicht so zu, sodass wir noch etwas weiter südlich gingen um dort ein einer ruhigen Bucht zu ankern - wie wir jedenfalls dachten. Denn am nächsten Morgen wurden wir von Kindergebrabbel geweckt - Am Strand fand sowas wie Ferienbetreuung statt - ca 15 Kleine Menschen wuselten am Strand entlang und erkundeten den marinen Lebensraum. Da kein Wind wehte - und wenn dann von Süden - motorten wir. Und wie wir motorten. Fast 20 Meilen. Graumsam. Immerhin die Sonne schien und Tracy las ordentlich aus meinem Buch vor, sodass die Zeit ganz fix verging. Da wir kein Wasser mehr in den Tanks hatten, brauchten wir unbedingt einen Hafen - Doch der anvisierte - Fjällbacka, war restlos überfüllt. So machten wir schnell an einer privaten Box fest - bunkerten ordentlich Wasser und liefen eine ruhigere Ankerstelle an. Bis auf ein paar Motorboote, die ordentlich Welle machten, war da nichts los! Mit Floki dem Opti ging es auf die Schäre - Sonnenuntergang auf dem Gipfe mit Rotwein!
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