Richtig fix waren wir heute unterwegs. Wind von hinten, wenig Welle! Nun sind wir in Ekenäs auf der Insel Syd-Koster. Nach einer Dusche (die ist nämlich in der recht teuren Hafengebühr enthalten) und einem leckeren Frühstück geht es unter Motor an der Kabel-Fähre (segeln verboten) vorbei, dann Segel setzen und hinaus aus dem Hamburgsund. In dieser kurzen Zeit sind wieder unzählige Norweger unter Motor an uns vorbeigezogen. Sie wollen in den Süden - auf der Suche nach Sandstränden... Kurz nachdem wir den Sind verlassen haben und wieder in einer hübschen Schärenlandschaft segeln, kommt Regen. Lisa steuert, ich navigiere von drinnen. Es bleibt immerhin bei einem etwas kürzeren Schauer, sodass wir sogar mal die Sonne erblicken. Wir rauschen mit bis zu 6 Knoten in Richtung Norden und die Norwegische Grenze kommt immer näher! Der Wind kommt aber genau von hinten und das segeln ist unglaublich entspannt. Kurv bevor wir au den Koster-Sund gelangen essen wir noch Stullen und bergen die Fock. Zudem installieren wir einen Bullenstander, der den Großbaum davon abhalten soll, ungewollt auf die andere Seite zu schlagen. Denn wir verlassen damit den geschützten Bereich und betreten ziemlich offene See. Nach ein paar Meilen entscheiden wir uns die Insel Koster anzulaufen. Was wohl Intuition war. Denn genau vor der Einfahrt zu Ekenäs beginnt der Wind merklich aufzufrischen. Auf 5 Windstärken und es regnet. Aber so richtig. Wir bergen das Groß - Quick & Dirty und laufen in den Hafen ein. Hier ist zuächst ales belegt von Norwegern, die hier herpilgern für ihren Sommerurlaub. Am letzten Gästesteg ist dafür umso mehr Platz. Der Wind ist zwar stark aber wir können eine Box anlaufen, die genau gegen den Wind liegt. Alles klappt super. Wir bauen die Kuchenbude auf, schnacken mit den norwegischen Mädels von nebenan: "From Germany - quite impressive" Wir kochen und Spagetti mit Tomatensoße in deluxe Variante und entspannen. Das wichtigste für uns bietet der Hafen: Eine Waschmaschine + Trockner. Denn seit Grenaa haben wir nicht mehr gewaschen und langsam wurde es höchste Zeit. Während die Kleidung gesäubert wird schauen wir uns den Hafen und die nährere Umgebung an. Da es hier ganz hübsch ist, beschließen wir einen Hafentag einzulegen.