In den Schärengarten

Von Varberg ging es bei viel Wind und Welle nach Göteborg. Scherengarten. Traum eines so ziemlich jeden Seglers. Zunächst mussten wir uns aber per Motor aus dem schmalen Fahrwasser herauskämpfen.Dann Segel setzen. Dann gleich reffen. An den ersten Schären vorbei, ging es mit flotter Geschwindigkeit nach Norden. Da die Welle sehr unangenehm von achtern... etwas schräg ... kam, rollte Tringa ziemlich und machte uns langsam aber sicher mürbe - auch das Mittagessen fiel deshalb aus - niemand wollte nach unten. Deshalb gab es eine anständige Dose Erdnüsse! Am späten Nachmittag liefen wir dann in den Göteborger Schärengarten ein. Nun endlich wellengeschützt schauten wir uns nach einem netten Plätzen für die Nacht um. Nach zwei Ankerversuchen gaben wir genervt auf und steuerten den nächstbesten Hafen an. Die etwas kryptische Beschreibung für Gastlieger verstanden wir nicht. Erst später... Nachdem wir in dem vollen Hafen endlich eine Box gefunden hatte, aber keinen Hafenmeister, kochte Lisa ein leckeres Mahl. Nachdem sie noch in die Ostsee gesprungen war und wir uns den Hafen (ganz viele total schicke Wohnungskomplexe...) sahen wir einen kleinen Vermerk am Segelvereinshaus, dass Gastlieger nicht "gewünscht" sind. Hm. doof. Aber nun war es schon sehr spät und da uns bisland niemand aus der Box verscheucht hatte, blieben wir dort. Unsere Kraft hätte eh nicht mehr zu viel mehr gereicht.

← Previous post

Next post →

1 Comment

  1. Warum kocht eigentlich immer nur Lisa? ;-)
    An Guadn!

Leave a Reply