Da Stephan uns bald verlassen muss, wollten wir einen entspannten Segeltag einlegen. Deshalb wurde ausgeschlafen, dann eine kleine Runde am Strand gejoggt und dann ausgiebig gefrüchstückt. Aber auch aufgrund des ordentlichen Windes, Windstärke 4-5, wollten wir nicht allzulange auf dem Wasser sein. Die ersten 10 Meilen waren dann auch sogleich eine unangenehme Kreuz um die Südspitze der Insel Samsø herum. Nur mit Fock liefen wir 5 Knoten hart am Wind. Nach der Umrundung der Insel ging es dann Richtung Norden viel entspannter nach Tunø. Eine kleine feine Insel auf der Westseite von Samsø gelegen. Erst auf dem Steg fiel mir auf, dass ich hier bereits mit meiner Uni-Segelgruppe letzte Saison anlegte. Jetzt im Sommer sah der Hafen auf einmal so belebt aus. also relativ belebt… Abends kochte uns Lisa dann ein feines Chili con Carbanossi mit Spagetti! Danach chillten wir unter unser selbstgebauten Sprayhood - der eigentlichen hat das Winterlager nämlich so gut gefallen, dass sie nicht wieder aufgetaucht ist… Dazu gab es das Hörbuch Fleckenteufel von Heinz Strunk. Da man ja immer etwas dazulernen sollte, versuchte ich mich an Taklingen. Nun sehen die Enden unseres laufenden Guts richtig schick aus!