Auf dem Schlag von Maasholm nach Flensburg waren Lisa und ich dann allein. Klappte eigentlich alles ganz gut. Bisschen mehr Sonne - überhaupt etwas Sonne hätten wir uns gewünscht. Der Tag fing für mich um 6 Uhr an. Ich wachte von einem Getöse aus. Der Wind hatte ordentlich aufgefrischt und heulte durch die Wanten - "na das kann heute ja was werden" dachte ich. Nach einem Frühstück mit Ei und frischen Brötchen legten wir dann das erste Mal zu zweit ab. Dabei vergaß ich einen Festmacher, der danach traurig und allein am Poller hing. Mit Rückwärtsgang und Gehangel von Poller zu Poller konnten wir ihn aber wieder erhaschen. Danach ging es entspannt über die Schlei. Wohlwissend das am Ausgang wieder eien ordentliche Grundsee auf uns warten wird. Vor uns setzte ein Segler sein Groß noch im ruhigen Bereich. Eine gute Idee. So schnell schalteten wir aber nicht. Aber wir gaben alles und dann war auch unser Groß oben. Danach ging es dann Richtung Flensburger Förde. Regnen tat es im übrigen durchgängig. Nachdem wir den Leuchturm Kalkgrund passiert hatten, versuchten wir das Groß zu bergen um so entspannter vor dem Wind segeln zu können. Dabei chippte ich ein kleines Tau mit dem neuen Pinnenausleger über Bord. Bei wieder einer ordentlichen Wellen bekamen wir das Segel aber doch gut herunter. Am Ende kamen wir super entspannt bei kaum vorhanden Wind und ohne Regen in Flensburg an. Ganz entspannt die Segel bergen, Festmacher vorbereiten und smooth in eine Box fahren. Danach schmeckte das Anlegerbier besonders gut.