Auf dem Schlag über den kleinen Belt von Mommark in den Svendborg Sund hatte wir ordentlich Sonne. Endlich. So wurde es ein heißer Segeltag mit einer leichten Brise. Nach einem entspannten Frühstück mit unserem Spezial-Müsli klarten wir ganz entspannt das Schiff auf. Denn erst gegen Mittag war Wind angesagt. Tatsächlich bildeten sich im Laufe des Morgens ein beeindruckendes Haufenwolkengebilde über der Insel Als. Mit der im Rücken verließen wir Mommork und segelten raumschots über den kleinen Belt. Nachdem wir Aerø umrundet hatten, frischte der Wind weiter auf und zweitweise "ballerten", wie sich meine Crew kindisch freute" in Richtung Svendborg Sund. Immwe wieder mussten wir die Genua ausbaumen um überhaupt noch ein paar Knoten auf die Logge zu bekommen. Gegen 19.30 Uhr ließen wir uns dann mit dem Strom durch den Sund schieben und machten in Svendborg fest. Das war aufgrund des Stromes etwas trickie. Klappte aber mit Hilfe vom Steg doch ohne irgendwo anzuecken. Nach einem leckeren Salat mit Gemüsebratlingen schauten wir uns etwas die Stadt an. Leider spielt Dänemark bei der EM ja nicht mit, sodass uns nur der bootseigene PC blieb, um das torlose Spiel gegen Polen zu verfolgen.